Kurzcharakteristik der Bildungsgänge
 

Zahnmedizinische/r Fachangestellte/r Zukünftige Zahnmed. Fachangestellte im Fachkabinett

Die/der Zahnmedizinische Fachangestellte arbeitet überwiegend in allgemeinen, kieferorthopädischen und kieferchirurgischen Zahnarztpraxen.

Das Berufsbild wird geprägt durch die Qualifikation für die Aufgabenbereiche Zahnmedizinische Assistenz, Patientenberatung und –betreuung sowie Verwaltung und Organisation. Die/der Zahnmedizinische Fachangestellte arbeitet eigenverantwortlich, selbstständig, patientenorientiert und qualitätsbewusst. Sie/er verfügt über eine umfassende Personal- und Sozialkompetenz. Dem Patienten wird somit Sicherheit durch Einfühlungsvermögen, Zuwendung und Aufklärung vermittelt.

Neben allgemeinbildenden Unterrichtsinhalten werden während der dreijährigen Ausbildungszeit folgende Handlungsbereiche vermittelt:

  1. In der Zahnarztpraxis und ihrem wirtschaftlichen Umfeld orientieren
  2. Praxis organisieren und verwalten
  3. Praxishygiene und Prophylaxemaßnahmen organisieren
  4. Behandlungsmaßnahmen begleiten
  5. Zwischenfällen vorbeugen und in Notfallsituationen Hilfe leisten
  6. Röntgen- und Strahlenschutzmaßnahmen vorbereiten

 

In modern ausgestatteten Fachkabinetten findet ein handlungsorientierter Unterricht statt, in denen Fertigkeiten vermittelt werden und der den Auszubildenden ermöglicht, Arbeitsabläufe zu verinnerlichen, zu planen und durchzuführen.

 

 

Zahntechniker/-in Auszubildende beim Modellieren und Bearbeiten von Zahnersatz

Anders als die/der Zahnmedizinische Fachangestellte hat der/die Zahntechniker/-in keinen direkten Kontakt zum Patienten. Er/sie arbeitet in einem Zahntechnischen Labor.

Die Vermittlung beruflicher Handlungskompetenz als Lernziel ist im fachtheoretischen Bereich dominierender Bestandteil. Dieser Unterricht bildet neben dem allgemeinbildenden Unterricht die Grundlage bei der Realisierung von Restaurationen fehlerhafter oder beschädigter Kiefer, Zahnreihen und Zähne durch Prothesen auf der Basis zahnärztlicher Vorgaben. Damit erhalten die Auszubildenden Möglichkeiten, in aktiver handelnder Auseinandersetzung mit dem Lehrgegenstand – prothetische Versorgung - Kenntnisse, Fähigkeiten und Einstellungen zu erlangen, die dieser Beruf erfordert.

Folgende Handlungsbereiche werden vermittelt:

  1. Partielle Kunststoffprothesen
  2. Partielle Modellgussprothesen
  3. Totale Prothesen
  4. Kronen- und Brückenprothesen
  5. Kombinationsprothesen
  6. Therapeutische Geräte

 

Der anwendungsorientierte, gerätegestützte Unterricht findet in einem modernen Schullabor statt, in dem die Auszubildenden zahntechnische Problemstellungen erfassen und zahntechnische Fertigungen erstellen.

Die Ausbildungszeit für diesen Beruf beträgt 3,5 Jahre.

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 02. Mai 2011 um 10:21 Uhr