Statements zum Projekt "Praxistest im Autohaus"
 

 

Andreas Sobe, Geschäftsführer im Mercedes Benz Autohaus Lueg GmbH Zwickau: 

„Lueg hat erkannt, dass es in absehbarer Zeit einen Mangel an gut ausgebildeten Fachkräften geben wird. Wir bauen vor und wollen einerseits bei den jungen Menschen das Interesse für den Beruf wecken, andererseits uns als attraktiven Arbeitgeber bekanntmachen. Außerdem bereitet es allen Beteiligten großen Spaß!"

 


 

Falk Herrmann, Beauftragter für das Personalwesen und Ausbildung der FEN – Fahrzeugtechnik-Vertriebs-GmbH Niederdorf:
"Mitarbeiter sind unser wichtigstes Kapital.  Daher freuen wir uns, wenn wir uns bereits an der Ausbildung unserer neuen, zukünftigen Mitarbeiter im Ausbildungsberuf Automobilkaufmann/frau beteiligen können und sehen darin eine Investition in die Zukunft. Das Abschlussprojekt ist für uns als Unternehmen eine Chance, nicht nur die eigenen Auszubildenden des Unternehmens im Wettstreit mit den anderen Auszubildenden in den verschiedenen Stationen der beteiligten Unternehmen zu erleben, sondern auch den Auszubildenden zum Abschluss ihrer Ausbildung noch einmal das volle Spektrum ihres erlernten Berufes näher zu bringen."

 


 

Kristin Hinke und Linda Weißhuhn aus der Abschlussklasse AK07a:

Dieses Projekt gibt jedem Azubi die Möglichkeit, das Gelernte anzuwenden und sich selbst zu testen. Die teilnehmenden Autohäuser haben mit viel Engagement Aufgaben erarbeitet, welche uns auf den Alltag im Autohaus vorbereiten sollen. Auch Azubis ohne sehr praxisnahe Ausbildung konnten so zeigen, was sie können bzw. Neues dazu lernen. Wir waren auf jeden Fall begeistert mit wie viel Liebe zum Detail alles geplant und durchgeführt wurde. Die teilnehmenden Firmen haben uns tiefe Einblicke in ihren Alltag gewährt und wir als Azubis sind froh, an einem solchen Projekt teilgenommen zu haben.

 


 

Elisabeth Lindner aus der Abschlussklasse AK07a:

„Es war sehr interessant, weil man noch viel dazu lernen konnte, wie z.B. die Abläufe im Lager, die GW-Annahme, die Gebrauchtwagen-Bewertung und schließlich der Verkauf des angekauften Gebrauchtwagen. Man konnte sich selbst mal testen, wie man diese Abläufe meistert. Wir haben von den Stationsbetreuern wertvolle Tipps bekommen, die im Berufsleben als Automobilkaufmann/-frau wichtig sind. Es war eine schöne Abrundung am Ende der Ausbildung. Dieses Projekt muss auf alle Fälle in Zukunft weitergeführt werden.“

 


 

Ronald Jost, zertifizierter Automobilverkäufer im Mercedes Benz Autohaus Lueg GmbH

sieht seine „eigene Motivation und persönliches Engagement begründet in seiner hohen Berufsehre und will eigene Erfahrungen und Kenntnisse gerne an künftige Kollegen weiter geben – auch, um Kunden und die Branche zu schützen vor unseriösen/schlechten Verkäufern“.

 


 

Antje Ludwig, Fachlehrerin AK am BSZ Oelsnitz und Projektleiterin:

Mit jungen Menschen zu arbeiten und für sie (Mit)verantwortung zu tragen, heißt für mich auch Wertebewusstsein authentisch zu vermitteln. Verantwortungsbereitschaft, Teamgeist und Engagement entstehen nicht per Diktat und Erfolg in diesem Bereich sollte nicht auf den Moment beschränkt und ausschließlich in Zahlen gemessen werden. Gemeinsamkeiten finden, wertschätzend aufeinander zugehen, Ziele bündeln und miteinander an Lösungen arbeiten, bringt für alle Erfolg und neue Motivation – das wird manchmal zum Selbstläufer. Das zeigt sich gerade in solchen Projekten. Wenn sich heute Automobil- kaufleute-Azubis der ersten Generationen wie Benjamin Müller oder Andreas Dickert im Hause Lueg engagiert in das Projekt mit derzeitigen Azubis einbringen, inzwischen die Neu-Azubis in den ersten Tagen an unserer Schule fragen, ob es für sie auch dieses Projekt gibt, wenn engagierte Ausbildungsbeauftragte oder Geschäftsführer der Kfz-Betriebe auch oder gerade in angespannten Situationen immer ein offenes Ohr für unsere Belange haben und es bei Problemen oft nur eines Anrufes bedarf, um schnell und unkompliziert Unterstützung zu bekommen, zeigt das: Wir sind auf einem guten Weg. Deswegen ist mir eine gute Zusammenarbeit mit engagierten Ausbildungsbetrieben, auch in derartigen Projekten, wichtig und ich möchten den Verantwortlichen dort ausdrücklich danken.

 

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 15. September 2010 um 10:08 Uhr